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| Neue Audioanlage für historische Londoner Kirche |
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| Geschrieben von Yamaha Commercial Audio | ||
| 19.05.2010 | ||
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Nur einen Katzensprung von Londons berühmten Abbey-Road-Tonstudios entfernt im Stadtteil Kilburn liegt die Kirche von St. Mary. Da liegt es buchstäblich nahe, dass man sich im Gotteshaus ein Beispiel am illustren Nachbarn nahm und mit einem neuen Audiosystem für allerbesten Sound sorgte, bei dem übrigens eine Yamaha-DME nicht ganz unbeteiligt war. Die Kirche St. Mary’s wurde 1856 gebaut und ist mit ihrem großen Mittelschiff und den beiden Seitenschiffen ein Parade- beispiel für viktorianischen Kirchenbaustil. Aus den vielen schallharten Stein- und Holzoberflächen im Gotteshaus resul- tiert eine stark widerhallende Akustik, die in den ersten hundert Jahren Kirchengeschichte vielleicht angemessen gewesen sein mag. Heutzutage jedoch haben die Menschen in jeglicher Hin- sicht höhere Erwartungen an Klangqualität. Also machte man sich hier jüngst Yamaha-Technologie zunutze, um einen Sound zu präsentieren, der auch modernsten Anforderungen gerecht wird. Neben dem Mittenschiff und den Seitenschiffen verfügt die Kirche außerdem noch über einen Altarraum und einen Narthex (so wird bei bestimmten alten Kirchen die Vorhalle genannt). Die Audioanlage wurde von Keith Monks Sound Systems, die Audio-Installations-Abteilung der Londoner Firma Cunnings Recording Associates, konzipiert und installiert. Das System sollte trotz eines hohen Leistungsvermögens so unauffällig wie möglich bleiben. Für die Beschallung des Mittelschiffs wurde auf beiden Seiten des Altar-Gewölbes jeweils ein Lautsprecher angebracht. Je ein in der Laufzeit korrigierter Lautsprecher versorgt die Seitenschiffe, den Altarraum selbst und den Narthex. Alle Boxen wurden farblich der Umgebung angepasst, damit sie so unauffällig wie möglich bleiben. “Wir lieferten vier Funkstrecken-Mics, ein Pult- sowie zwei Chor-Mikrofone und installierten vier Anschlüsse – zwei im Altarraum und zwei in der Nähe der Orgel im Süd-Seitenschiff. Der Chor kann nun überall gehört werden, wobei es keine Rolle spielt, wo gesungen wird“, erklärt Daniel Cunnings, Manager für Geschäftsentwicklung bei Cunnings Recording Associates. “Da die Kirche aber keinen Techniker hat, um die Mikrofone abzumischen, müssten sie eigentlich ständig scharf geschaltet bleiben, was zu Problemen mit Rückkopplungen führen würde“, so Daniel. „Einer der vielen Gründe für die Anschaffung der DME war, solche Probleme zu vermeiden.“ Außerdem wurden Eingänge für einen CD-Player, einen iPod/MP3-Player und einen VP724-Switcher/Scaler benötigt. Letzterer ist Bestandteil der präzise konzipierten Videoanlage. Für die Verwaltung des Systems wurde eine digitale Mixing-Engine vom Typus Yamaha DME24N installiert. Sie steuert die Mikrofone über ihre Automatik-Funktionen. Ebenfalls installiert wurde ein CP4SF-Panel, so dass die Belegschaft der Kirche das System ganz ohne technisches Know-how bedienen kann. “Wir haben bereits solche vollautomatischen Anlagen in Kirchen installiert, aber St. Mary’s benötigt eine besondere Kombination von Eigenschaften bezüglich der Größe, der Anzahl der Inputs, der Bedienmöglichkeiten und der Erweiterbarkeit, über die keines jener Systeme verfügte“, so Daniel weiter. “Die DME24N wurde um eine MY8-ADDA96-Wandlerkarte erweitert und verfügt damit über alles, was man hier in der Kirche braucht - also über genug Ein- und Ausgänge, alle Steuerungs-Funktionen sowie die erforderliche Flexibilität. Dank des CP4SF-Panels kann das gesamte System ganz einfach bedient werden. Sämtliche Anforderungen werden von der Anlage erfüllt – und wenn sich in Zukunft etwas ändert, können wir sie umprogrammieren und auch neue Presets hinzufügen.“ Das Yamaha-Equipment wurde in ein Holzgehäuse eingebaut, welches farblich sorgfältig an die in der Nähe stehenden Kirchenbänke angepasst wurde. Dank seiner geringen Ausmaße ist das „Herz“ des Systems ebenso unauffällig wie die Lautsprecher. Doch obgleich die Anlage optisch kaum auffällt, hat sich die Klangqualität in der Kirche maßgeblich verbessert. “Alle sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. St. Mary’s kann sich rühmen, bei audiovisueller Technik eine Vorreiterrolle inne zu haben. Zugleich ließ sich die Modernisierung bestens mit der historischen Architektur vereinbaren. Die Kirche hat nun die Technik des 21. Jahrhunderts, aber diese wurde so gewissenhaft umgesetzt, dass nichts vom historischen Ambiente verloren geht“, so Daniel abschließend. Weitere Informationen zu Yamaha Commercial Audio Bild: Yamaha Commercial Audio |
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| Letzte Aktualisierung ( 19.05.2010 ) | ||











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