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Stereophonie Arten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Shure   
06.02.2007

A/B Laufzeit- Stereophonie
Zwei identische Richtmikrofone, einige Meter voneinander getrennt aufgestellt und auf das gleiche Ziel ausgerichtet.

Das Schallsignal kommt früher beim rechten als beim linken Mikrofon an.
Diese Zeitverschiebung zwischen den Mikrofonsignalen erzeugt das Stereobild.
Liefert nur eine vage Abbildung von Schallquellen, welche nicht in der Stereomitte plaziert sind.
Ergibt einen „weichen“ Hintergrund-Klang

Gibt bei der Aufnahme einer Rock-Band auf der Bühne den Klang wieder, wie ihn die Zuschauer empfinden
Plazierung der Mikrofone näher an den Lautsprecher-Türmen erhöht die Lautstärke des Gesangs im Verhältnis zu den Instrumenten

Liefert tendenziell übertriebene Kanaltrennung, wenn Mikrofone weiter als 1 m voneinander entfernt sind.
Jedoch verbessert sich die Abnahme eines großen Klangkörpers (z.B. eines Orchesters), wenn die Mikrofone ca. 3 m voneinander aufgestellt werden.

    Nicht Mono- kompatibel !

X/Y- oder Intensitäts-Stereophonie
Zwei Mikrofone werden sehr nahe beieinander, übereinander angeordnet, in einem Winkel von 131 ° (X/Y) zueinander ausgerichtet (keine Laufzeitunterschiede).

Das Stereobild wird durch die Richtcharakteristik der Richtmikrofone erzeugt: Schall aus unterschiedlichen
Richtungen wird von den Mikrofonen mit unterschiedlichen Intensitäten wahrgenommen.
Dieser Intensitätsunterschied führt zum Begriff "Intensitäts-Stereophonie".
Erzeugt ein enges Stereobild.
Gute Abbildung der Schallquellen

    Mono-kompatibel

Stereophonie

 

M/S-Stereophonie
Zwei Wandlerelemente nötig:
Niere (für Mittensignal)
Acht (für Seitensignal)
M/S = Mitte & Seite; M = rechts+links, S = links-rechts
"Links" und "Rechts" werden nicht direkt erzeugt
Stereosignal resultiert aus der Summe und der Differenz der M/S-Signale.
Arbeitsprinzip des Shure VP88

Mono-kompatibel

Stereophonie

Kunstkopf-Stereophonie
Ergonomische Form des Kopfes bestimmt die Richtungsortung des menschlichen Gehörs.

Beide Ohren werden benötigt, um eine Schallquelle zu lokalisieren.
Das menschliche Hörvermögen bestimmt die Richtung der Schallquelle aufgrund Laufzeitunterschieden und Intensitätsunterschieden des Schallsignals zwischen beiden Ohren.

Für realistische Abbildung des Stereobildes ist Nachbildung des menschlichen Kopfes nötig.

Mikrofone werden in den Ohrmuscheln plaziert.

Unterschiede bezüglich Laufzeit und Intensität an den beiden Mikrofonen

Kopfhörer zur Reproduktion dieses Stereobildes erforderlich !


Quelle: Shure

Weitere Informationen 



 

Letzte Aktualisierung ( 07.07.2009 )
 
 
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